Antworten für IT, Datenschutz und Amtsleitung.
In den Anträgen stehen persönliche Daten. Deshalb läuft aktklar bei Ihnen, die KI schlägt nur vor, und entscheiden tun Menschen.
Programm, Texterkennung und die optionale KI laufen auf Ihrem Server. Nichts geht an fremde Dienste.
Die KI zeigt, woher sie etwas hat. Zahlen, Daten und Namen prüft aktklar gegen den Fall.
Das Protokoll zeigt, wer wann was geändert hat. Auf Wunsch gibt eine zweite Person frei.
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Die KI-Funktionen sind ausgeschaltet, bis die Administration sie einschaltet. Sie finden Stellen in Unterlagen und schlagen vor. Entscheiden tun Menschen.
So setzen wir KI ein
Die KI in aktklar bereitet vor und läuft lokal. Die Texterkennung arbeitet lokal. Die optionalen KI-Funktionen nutzen ein Sprachmodell auf Ihrem Server oder einem Rechner in Ihrem LAN: der Assistent, die Zuordnung im Posteingang, die Frage an die Daten, Prognose und Simulation sowie die Auswertung häufiger Anliegen. Die Anwendung ruft dafür keinen Cloud-Dienst auf. Mit Ihren Daten wird nicht trainiert.
Das Modell formuliert nur aus geprüften Falldaten. Jede Zahl, jedes Datum und jeder Name wird gegen diese Daten geprüft, bevor ein Text erscheint; Unterlagen werden nur zitiert, ein Klick führt zur Quelle. Scheitert die Prüfung, erscheint ein fester Text. Trotzdem kann eine Auswahl unpassend oder unvollständig sein, und auch ein Original kann Fehler enthalten. Prüfen Sie deshalb immer die Unterlage.
| Sie tun | Sie tun nicht |
|---|---|
| Fundstellen finden und als Zitat mit Fundstelle zeigen | Anspruch, Förderhöhe oder Personen bewerten |
| Aktionen, Entwürfe und Zuordnungen vorschlagen, die Sie bestätigen oder verwerfen | Entscheidungen empfehlen, Anträge reihen oder Beschäftigte bewerten |
| Kennzahlen auswählen, deren Zahlen aus festen Berechnungen stammen | Quellenkonflikte rechtlich auflösen oder Fälle ohne Ihre Bestätigung verändern |
Die KI ist standardmäßig ausgeschaltet. Nur die Administration kann sie nach Bestätigung eines Hinweises einschalten und jederzeit wieder abschalten. Die Volltextsuche bleibt ohne Sprachmodell verfügbar.
Ein- und Ausschalten werden protokolliert. Fragen, Modus, Fundstellen und die konfigurierte Modellkennung können ebenfalls im Protokoll stehen; die Administration kann dieses Fragenprotokoll abschalten. Es enthält gegebenenfalls sensible Fallinhalte und braucht eigene Aufbewahrungsregeln.
EU AI Act: Einstufung und Pflichten
Nach unserer dokumentierten Einstufung ist aktklar kein Hochrisiko-System. Die KI-Funktionen bereiten vor: Fundstellen finden, Zuordnungen und Entwürfe vorschlagen, Kennzahlen auswählen. Eine eigene Bewertung zum Anspruch geben sie nicht ab, und Personen bewerten sie nicht. Das ist eine Einstufung und keine Garantie.
Die Frage stellt sich, weil die Beurteilung von Ansprüchen auf öffentliche Unterstützungsleistungen auf der Liste der Hochrisiko-Bereiche steht. Systeme, die nur vorbereitende Aufgaben übernehmen und das Ergebnis nicht wesentlich beeinflussen, sind davon ausgenommen; Profiling von Personen bleibt immer hochriskant. Dass am Ende ein Mensch entscheidet, reicht als Begründung allein nicht. Deshalb ist die KI selbst auf Vorbereitung begrenzt. Unsere technischen Sperren stützen diese Auslegung, garantieren sie aber nicht.
Stand heute: Die Einstufung ist dokumentiert. Ihre Prüfung und Freigabe sowie die Registrierung sind für aktklar noch nicht abgeschlossen. Beides ist vor dem ersten Pilotbetrieb mit echten Akten vorgesehen. Einstufung und Unterlagen erhalten Sie mit dem Unterlagen für Datenschutz und IT. Ob die Ausnahme in Ihrem konkreten Einsatz greift, prüfen wir mit Ihnen vor der Auslieferung.
Transparenz und KI-Kompetenz
Wer mit einer KI arbeitet, soll das wissen. aktklar kennzeichnet KI-Funktionen in der Oberfläche mit „KI-Assistent · lokal · entscheidet nicht“, Texte mit „Text von der lokalen KI, Daten geprüft“ und Entwürfe mit „KI-Entwurf“. Zitate sind Originaltexte, keine generierten Antworten. Was ein Sprachmodell formuliert hat, ist zusätzlich maschinenlesbar gekennzeichnet: im Datensatz mit einem Feld (ai_generated bzw. ki_formuliert), in PDF-Dokumenten mit einer Titelmarke und in den Dokumenteigenschaften. Das ist keine Zusage, dass damit alle Pflichten erfüllt sind.
Ihr Personal soll wissen, was die KI kann und was nicht. Unsere Schulungsunterlage behandelt die Grenzen des Assistenten. Einweisung und fachliche Kontrolle im Arbeitsalltag organisiert Ihre Organisation; ein Aktivierungsklick ersetzt das nicht.
Zeitplan nach geltender Fassung
- 2. Februar 2025: Die Verbote und die Pflicht zur KI-Kompetenz gelten. Diese Pflicht wurde im Juli 2026 geändert.
- 2. August 2026: allgemeiner Geltungsbeginn, darunter die Transparenzpflichten.
- 2. Dezember 2027: Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III beginnen.
- 2. August 2028: Dasselbe gilt für Hochrisiko-Systeme in regulierten Produkten (Anhang I).
Grundlage ist die amtlich konsolidierte Fassung vom 27. Juli 2026, nicht der ursprüngliche Zeitplan von 2024. Sonder- und Übergangsregeln prüfen Sie zusätzlich.
Quelle: EU AI Act, Anhang III Nr. 5 lit. a, Art. 4, Art. 6 Abs. 3, Art. 6 Abs. 4, Art. 49 Abs. 2, Art. 50 und Art. 113. EUR-Lex, konsolidierte Fassung vom 27.07.2026
Kennzahlen: Schutz kleiner Gruppen und Grenze der KI
Das Modul Kennzahlen (Advanced Data Assessment Technology, die Analyse in aktklar) zeigt zusammengefasste Zahlen zu Verfahren: Eingänge, Bearbeitungsdauern, eingehaltene Fristen, Rückstand. Es bewertet Verfahrens- und Verwaltungsdaten, keine Menschen. Einzelne Vorgänge, Haushalte, Kinder und Beschäftigte kommen im Katalog der Kennzahlen weder als Zahl noch als Parameter vor.
Schutz kleiner Gruppen
- Erst ab zehn Fällen: Eine Zahl erscheint nur, wenn sie mindestens zehn Vorgänge umfasst. Darunter steht „unterdrückt“. Der Schwellenwert lässt sich nur erhöhen.
- Kein Zurückrechnen: Ließe sich eine unterdrückte Zahl aus einer Summe zurückrechnen, wird die nächstkleinere Zelle zusätzlich unterdrückt. Eine Prüfung über alle Kennzahlen stellt sicher, dass auch die Differenz zweier erlaubter Abfragen keine Gruppe unter dem Schwellenwert ergibt.
- Feste Zeiträume: Zeiträume kommen aus einer festen Liste, nicht aus frei gewählten Datumsgrenzen. Teams werden erst ab drei Mitgliedern einzeln ausgewiesen.
- Protokoll und Abfragebudget: Jede Abfrage steht mit Rolle, Kennzahl, Parametern, Katalogversion und Datenstand im Protokoll, der Fragetext selbst nicht. Pro Person und Tag gilt ein Abfragebudget.
- Datenbasis: Die Auswertung liest eine eigene Datenbank ohne Namen, Beträge und Freitexte. Die Fall-Kennung ist ein Hash mit lokalem Schlüssel. Das ist eine Schutzmaßnahme und keine Anonymisierung im Rechtssinn; deshalb gelten Schwellenwert und Differenzprüfung.
Rollen je Verfahren
Die Leitung sieht Kennzahlen aggregiert über alle Verfahren. Die Sachbearbeitung sieht Kennzahlen der Verfahren, denen sie zugeordnet ist. Die Administration verwaltet Benutzer, Verfahren und Teams und hat keinen Zugriff auf Fachauswertungen. Auslastung zeigt aktklar je Team, nie je Person.
Was die KI bei der Datenanalyse darf
Bei einer Frage in Alltagssprache wählt ein lokales Sprachmodell aus dem Katalog nur die Kennzahl und ihre Parameter aus, in einem festen Format. Fragen nach Personen oder Bewertungen weist ein Vorfilter ab, bevor das Modell sie sieht. Jede Auswahl wird gegen eine Liste erlaubter Werte geprüft, die Zahlen kommen aus festen Berechnungen, der Antworttext aus einer Vorlage. Unter jeder Antwort steht der Hinweis: „KI-Auswahl: Das Sprachmodell hat nur die Kennzahl ausgewählt. Die Zahlen stammen aus festen Berechnungen.“ Die Vorschau-Funktion für mehrstufige Fragen, die mehrere Auswertungen nacheinander wählt, hat einen eigenen Schalter und ist standardmäßig ausgeschaltet. Ist er eingeschaltet, tragen die Kennzahlen das Etikett „Vorschau“ und den Hinweis, dass Sie mit einer KI sprechen; seine Texte sind als KI-Text gekennzeichnet, ein Berichtsentwurf als KI-Entwurf. Prognosen und Simulationen sind als Modellrechnung auf vergangenen Daten gekennzeichnet und sagen nichts über einzelne Anträge.
Vor dem Echtbetrieb prüft Ihre Dienststelle mit ihrer Datenschutzberatung, ob eine Datenschutz-Folgenabschätzung nötig ist, und bestätigt die Definitionen der Kennzahlen fachlich. Beides richten wir im Pilot mit Ihnen ein. Die Modulseite beschreibt die Funktionen: Kennzahlen.
Quelle: Art. 50 EU AI Act. EUR-Lex
KI-Fragen
Gibt es in aktklar KI?
Ja, aber nur zum Vorbereiten. Die Texterkennung nutzt ein neuronales Netz (Tesseract 5) und läuft immer lokal. Dazu kommen, jeweils mit lokalem Sprachmodell oder lokalen statistischen Modellen: der Assistent, die Zuordnung im Posteingang, die Frage an die Daten, Prognose und Simulation sowie die Auswertung häufiger Anliegen. Sie sind eingebaut und standardmäßig ausgeschaltet; die Administration schaltet sie ein. Zuordnung nach Regeln, Fristen, Stufenrechnung und Nachforderung arbeiten ohne Sprachmodell. Mehr unter KI in aktklar.
Schickt die KI Daten in eine Cloud?
Nein. Das Sprachmodell läuft auf einem Rechner in Ihrem Netz. Eine Adresse im Internet nimmt aktklar als Modell-Server nicht an.
Entscheidet die KI über Anträge?
Nein. Sie bereitet vor und formuliert nur aus geprüften Falldaten; jede Zahl, jedes Datum und jeder Name wird gegen die Daten geprüft, Unterlagen werden nur zitiert. Sie bewertet keinen Anspruch, empfiehlt keine Entscheidung, reiht keine Anträge und bewertet keine Personen. Entscheiden muss die Sachbearbeitung.
Ist aktklar ein Hochrisiko-KI-System?
Nein, nach unserer dokumentierten Einstufung nicht. Die KI in aktklar bereitet nur vor: Sie ordnet Unterlagen zu, formuliert Entwürfe und zeigt zusammengefasste Kennzahlen. Über einen Anspruch entscheidet sie nicht, und Personen bewertet sie nicht. Das ist unsere Einstufung und keine Garantie. Die Einstufung und die Unterlagen dazu erhalten Sie mit dem Unterlagen für Datenschutz und IT. Die Registrierung ist vor dem ersten Pilotbetrieb mit echten Akten vorgesehen. Quelle: Anhang III Nr. 5 lit. a, Art. 6 Abs. 3 und Abs. 4, Art. 49 Abs. 2 EU AI Act. EUR-Lex
Sie sind Verantwortliche. Wir liefern die Vorlagen, Sie prüfen und passen an.
Zuständigkeiten, Zweckbindung, Datenminimierung
Verantwortlich sind Sie. Die Dienststelle oder das Unternehmen entscheidet über Zwecke und Mittel der Verarbeitung, wir liefern die Software. Ohne eingerichteten Fernzugriff haben wir keinen Zugriff auf die Installation. Bei Wartung oder Hosting mit Datenzugriff klären wir die tatsächliche Rollenverteilung gemeinsam; eine Verarbeitung im Auftrag braucht eine eigene Regelung.
Zweckbindung und Datenminimierung
Sie legen vor dem Einsatz Rechtsgrundlage und Nachweisliste fest: Verarbeitet werden dürfen nur festgelegte Zwecke, notwendige Daten und begrenzt lange. An das lokale Modell gehen die Frage und begrenzte Fundstellenausschnitte, nicht der gesamte Aktenbestand. Ein zweiter Modellrechner im LAN erhält diese Ausschnitte und gehört deshalb in Ihr Betriebs- und Datenschutzkonzept.
Aufbewahren, löschen, Auskunft geben
Die Funktion F6 zeigt fällige Fälle anhand der konfigurierten Aufbewahrungsfrist. Die Administration bestätigt den Löschlauf; gesperrte Fälle werden dabei übersprungen. Fristen und Bezugsdatum müssen für Ihr Verfahren fachlich bestätigt werden. Es gibt keinen automatisch zeitgesteuerten Löschlauf.
F6 entfernt Falldateien und reduziert die Audit-Details. Geschäftszahl, Aktion, Zeitpunkt und handelnde Person bleiben im SQL-Audit. Manuelles Löschen eines Falls lässt auch Audit-Details zurück. Backups, Serverprotokolle und heruntergeladene Exporte werden nicht mitgelöscht und brauchen eigene Fristen.
Der Fall-Export als ZIP hilft bei Auskunft und Übergabe. Eine automatische fallübergreifende Suche nach allen Daten einer Person gibt es nicht. Ihre Organisation bearbeitet Betroffenenrechte und prüft, welche weiteren Datenbestände betroffen sind.
Zugriff und Verschlüsselung
Rollen für Sachbearbeitung, Leitung und Administration werden serverseitig geprüft. Die Administration kann Sachbearbeitung einzelnen Verfahren und Teams zuordnen; ohne Zuordnung sehen alle Fallrollen alle Fälle. Innerhalb eines Verfahrens gibt es keine Abschottung einzelner Fälle. Transportverschlüsselung wird über HTTPS am Reverse-Proxy eingerichtet; die Verschlüsselung von Datenträgern und Sicherungen übernimmt Ihre IT, etwa mit LUKS oder FileVault. Ein lokaler Installationsort allein verschlüsselt keine Daten.
Für Ihre Prüfung stellen wir Vorlagen für das Verarbeitungsverzeichnis, DSFA-Bausteine, technische und organisatorische Maßnahmen (TOM), Rollen und Löschung bereit. Sie müssen an Ihren Betrieb angepasst und geprüft werden.
Quelle: DSGVO, Art. 4 Nr. 7, Art. 5, Art. 28. EUR-Lex
Datenschutz- und Sicherheitsunterlagen anfordernDie Verarbeitung auf dieser öffentlichen Website ist davon getrennt beschrieben: Datenschutzhinweise der Website.
Für Unternehmen und Beratungsstellen
Einkommensnachweise und Mietunterlagen Ihrer Klientinnen und Klienten bleiben in Ihrem Netz, es gibt keinen Cloud-KI-Anbieter dazwischen. Von Datenschutzpflichten befreit das nicht; externe IT-Dienste und Drittlandzugriffe prüfen Sie gesondert.
Fälle lassen sich mit Originalen und Verlauf als ZIP mitnehmen. Für Wohnbauträger, Hausverwaltungen und Beratungsstellen suchen wir Pilotpartner; ein fertiges Modul für Ihr Verfahren gibt es noch nicht.
Lösungen und aktueller StandDatenschutz-Fragen
Wo werden die Daten gespeichert?
Auf Ihrem eigenen Server. Fallunterlagen liegen als Dateien, Metadaten und Protokolle in einer SQLite-Datenbank bei Ihnen, der optionale Modellserver steht ebenfalls in Ihrem Netz. Ohne eingerichteten Fernzugriff haben wir keinen Zugriff auf Ihre Installation. Sicherungen und heruntergeladene Exporte liegen dort, wo Ihre IT sie ablegt.
Wird mit unseren Daten trainiert?
Nein. aktklar verwendet Ihre Fallunterlagen weder zum Training noch zur Nachschulung eines Modells. Das lokale Modell verarbeitet nur, was Sie ihm bei einer Anfrage übergeben, und lernt daraus nichts. Ihre IT betreibt den Modellserver ohne externe Dienste und nimmt dessen Protokolle in das Löschkonzept auf.
Brauchen wir eine DSFA?
Das entscheiden Sie mit Ihrer Datenschutzberatung. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung ist nötig, wenn eine Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko mit sich bringt; umfangreiche Verarbeitung von Gesundheitsdaten nennt die DSGVO ausdrücklich. Lokaler Betrieb ersetzt diese Prüfung nicht. Bausteine für die DSFA liefern wir als Arbeitshilfe. Quelle: Art. 35 DSGVO. EUR-Lex
Die reguläre Installation aktiviert die Anmeldung. Host-Härtung, TLS, Sicherungen und Updates verantwortet Ihre IT. Das Protokoll liegt lokal und ist kein unveränderbarer externer Nachweis. Unsere eigene Sicherheitsprüfung ist keine unabhängige Zertifizierung.
Was aktklar selbst absichert
- Login-Schutz. Passwörter als scrypt-Hash mit eigenem Salz, mindestens 12 Zeichen und nicht in der lokalen Liste der 10 000 häufigsten Passwörter. Nach 5 Fehlversuchen in 10 Minuten sperrt aktklar Benutzername und Adresse, eine globale Schwelle verzögert darüber hinaus jede weitere Anmeldung schrittweise. Auch das Anmeldeformular ist gegen CSRF geschützt.
- Zwei-Faktor-Anmeldung. Einmalcodes nach RFC 6238 aus einer Authenticator-App, je Konto einrichtbar oder per Einstellung für alle Pflicht. Den QR-Code erzeugt aktklar lokal. Jeder Code gilt nur einmal; die zehn Wiederherstellungscodes liegen nur als Hash in der Datenbank.
- Sitzungsdauer. Abmeldung nach 8 Stunden Leerlauf und spätestens nach 12 Stunden, beides einstellbar. Passwortwechsel, Rollenwechsel und ein Zurücksetzen durch die Administration beenden alle Sitzungen des Kontos. Das Sitzungs-Cookie ist HttpOnly und SameSite=Strict.
- Rollen. Sachbearbeitung, Leitung und Admin, zentral am Server geprüft. Hat jemand das Passwort vergessen, vergibt die Administration ein Einmalpasswort; beim nächsten Login setzt die Person ein eigenes.
- Vier-Augen-Prinzip. Pro Installation zuschaltbar. Wer einen Fall oder Brief zuletzt bearbeitet hat, kann Nachforderung und Abschluss nicht selbst freigeben. Das prüft der Server, nicht nur die Oberfläche.
- Protokoll. Jede Änderung im Fall mit Person aus der Sitzung, Zeitpunkt und, wo verlangt, Begründung. Anmeldungen, Fehlversuche sowie Passwort-, 2FA- und Benutzeränderungen stehen in der Datenbank. Wird ein Fall gelöscht, bleibt festgehalten, dass und wann.
- Keine Cloud. aktklar läuft auf einem Rechner in Ihrem Netz. Die Content-Security-Policy erlaubt nur die eigene Quelle; Schriften, Bibliotheken, Texterkennung, Passwortliste und QR-Code-Erzeugung liegen lokal. Keine Telemetrie, keine externe KI.
Betrieb in Ihrer Dienststelle: wer macht was
Ihre IT
- Server oder VM im Dienststellennetz (Linux oder macOS) mit Speicher für Scans
- Verschlüsselung der Festplatte des Hosts
- Backup-Ziel für die tägliche Sicherung von Datenbank und Fallordnern
- HTTPS über Reverse-Proxy oder direkt, nach Ihren Vorgaben
Ihre Dienststelle
- Datenschutz-Folgenabschätzung und Verarbeitungsverzeichnis, mit unseren Unterlagen für Datenschutz und IT als Vorlage
- Benutzerkonten und Rollen, Entscheidung zum Vier-Augen-Prinzip
- Regelwerk und Textbausteine, gemeinsam mit uns abgestimmt
Wir
- Installationspaket mit Installations-, Backup- und Restore-Skript
- Einrichtung und Einweisung, Betriebs- und Sicherheitsdokumentation
- Updates als Installationspaket, eingespielt zu einem Termin, den Sie festlegen
- Schwachstellenprüfung der Abhängigkeiten und Stückliste (SBOM) zum Installationspaket
Updates, Sicherung und Wiederherstellung
- Sichern. Vor jedem Update läuft das Backup-Skript: Datenbank und Fallordner, mit Prüfsummen.
- Einspielen. Das Installationsskript ersetzt den Programmcode. Daten, Benutzer und Konfiguration bleiben, die Datenbank wird migriert.
- Prüfen. Versionsabfrage am Server, Anmeldung, ein Fall öffnen. aktklar lädt nichts selbst nach.
Eine Sicherung umfasst die Datenbank und die Fallordner, mit Prüfsummen und Rotation. Das Restore-Skript spielt eine Sicherung zurück; vor der Übergabe testen wir den Weg gemeinsam auf Ihrem System.
Für Datenschutz und IT liefern wir Vorlagen, die sich auf die tatsächliche Umsetzung stützen.
Was in den Unterlagen für Datenschutz und IT steht
Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 DSGVO, Bausteine für die Datenschutz-Folgenabschätzung, technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) mit Beleg im Programmcode, Rollen und Berechtigungen, Löschkonzept und die Betreiberrolle. Verantwortlich bleibt Ihre Dienststelle; die Vorlagen ersetzen keine Rechtsberatung.
Schwachstellenprüfung und SBOM
Ein Prüfskript gleicht die Python-Laufzeitpakete und das gebündelte JavaScript mit öffentlichen Schwachstellendatenbanken ab und erzeugt eine Stückliste (SBOM) im Format CycloneDX. Der Lauf für Version 1.0 fand keine bekannten Schwachstellen. Er läuft auf unserem Build-Rechner; Ihr Server braucht dafür kein Internet.
Hardware für den KI-Assistenten
Richtwerte für Server und Modellrechner liegen in den Unterlagen für Datenschutz und IT, passend zu Ihrer Fallzahl.
Quellen
Amtliche Texte, abgerufen am 24. Oktober 2026. Die Produktbeschreibung beruht auf dem dokumentierten Implementierungsstand; rechtliche Einordnungen bleiben prüfbedürftig.
Fragen von IT oder Datenschutz?
In der Demo zeigen wir Rollen, Anmeldung und Protokoll mit Musterdaten.